Im Dokumentarfilm Ohne Halt möchten wir dem Thema Barebacking offen und neutral gegenübertreten. Wir werden uns mit dem Zwiespalt von Lust und Verantwortung auseinandersetzen, denn genau an diesem Punkt ist das Thema ein universelles.
Trotzdem möchten wir speziell den individuellen Umgang der Protagonisten und einiger Nebenfiguren mit dem Thema Bareback herausarbeiten und somit unterschiedliche Perspektiven aufzeigen.
Der Film wird verschachtelt episodisch erzählt, wobei die Erzählstränge immer wieder zusammengeführt werden, entweder anhand von Lokalitäten, die viele Barebacker kennen und besuchen, oder anhand von Gemeinsamkeiten in Bezug auf Barebacking. Jeder einzelne Strang wird mit einer Exposition des Status quo beginnen. Das heißt, wir verdeutlichen wie jeder der Protagonisten gerade im Leben steht und wie seine aktuelle Situation mit Barebacking zusammenhängt.
Wir werden sie im Alltag begleiten und Interviews zeigen, in denen sie über ihre "Barebacking-Geschichte" und ihre Einstellung zu Barebacking sprechen.
Parallel werden wir über Lokalitäten und Interviews mit Freunden und Verwandten rückblickend ihren Weg zum Barebacking verfolgen. Dabei wird auch das Thema HIV eine Rolle spielen, da zwei unserer Protagonisten HIV-positiv sind.
Unser Ziel ist es, mit der episodischen Struktur möglichst viele Aspekte von Barebacking zu beleuchten und gegenüberzustellen, ohne zu denunzieren, und trotzdem eine klare Haltung zu dem Thema zu entwickeln.
| Titel | Ohne Halt |
| Genre | Dokumentarfilm |
| Format | Mini-DV // Farbe |
| Länge | 54 Minuten |
| Sprache | deutsch |
| Drehorte | Köln und Umgebung |
| Produktion | Filmakademie Baden-Württemberg |
Der Drehort Köln ist ein bedeutendes Zentrum schwul-lesbischer Kultur.